Cardiac Output Insights

GE Healthcare

Wenn sich die Ursache nicht allein anhand eines Messwerts behandeln lässt

Schwankungen des intraoperativen Blutdrucks bedeuten nicht automatisch, dass das Herzzeitvolumen zu niedrig oder zu hoch ist. Ebenso erfordert eine Hypotonie nicht in jedem Fall den Einsatz eines Vasopressors. Dennoch basieren perioperative Therapieentscheidungen häufig genau auf diesen Annahmen. Ohne zusätzliche, direkt gemessene hämodynamische Informationen kann die zugrunde liegende Ursache der Hypotonie unklar bleiben. Scrollen Sie weiter und erfahren Sie, welche gängigen Schlussfolgerungen kritisch hinterfragt werden sollten und wie Cardiac Output Insights dabei unterstützen kann, die passende therapeutische Intervention auf Grundlage der tatsächlichen Ursache auszuwählen.

Hämodynamische Therapieentscheidungen beginnen mit der Identifikation der richtigen Ursache

Cardiac Output Insights unterstützt klinische Fachpersonen dabei, hämodynamische Veränderungen präziser zu beurteilen. Die Anwendung ermöglicht eine bedarfsgerechte Messung des Herzzeitvolumens und hilft dabei, zwischen Vasodilatation, Hypovolämie und kardialer Dysfunktion zu unterscheiden. So werden ursachengerichtete Therapieentscheidungen unterstützt.
 

  • Das Herzzeitvolumen lässt sich nicht direkt aus dem mittleren arteriellen Druck ableiten
    So kann die Ursache hämodynamischer Instabilität früher identifiziert und gezielt behandelt werden.

    Die Formel MAP = SVR × CO beschreibt den mathematischen Zusammenhang zwischen mittlerem arteriellem Druck, systemischem Gefässwiderstand und Herzzeitvolumen. Eine zuverlässige Ableitung des Herzzeitvolumens aus dem MAP wäre jedoch nur möglich, wenn der systemische Gefässwiderstand konstant bleibt.

    Gerade bei grösseren operativen Eingriffen verändert sich der Gefässwiderstand jedoch laufend, beispielsweise durch Blutverlust, Anästhesie, Vasopressoren oder Veränderungen des Gefässtonus. Der Blutdruck allein zeigt deshalb nicht zuverlässig, ob das Herzzeitvolumen ausreichend ist.

    Das Herzzeitvolumen sollte daher direkt gemessen werden: Der Blutfluss wird auf Grundlage einer tatsächlichen Messung beurteilt und nicht anhand einer indirekten Annahme.
    Hämodynamische Veränderungen differenzieren: Erkennen Sie, ob Veränderungen eher auf eine Vasodilatation, eine Hypovolämie oder eine kardiale Dysfunktion zurückzuführen sind.


  • Ein Vasopressor ist nicht immer die richtige Antwort auf Hypotonie
    Greifen Sie jederzeit auf hämodynamische Daten zu, ohne weiteres Equipment oder zusätzliche Komplexität. Eine intraoperative Hypotonie ist ein klinisches Zeichen, das unterschiedliche Ursachen haben kann. Neben einer Vasodilatation können auch eine Hypovolämie, Bradykardie oder kardiale Dysfunktion zu einem Blutdruckabfall führen.

    Ein Vasopressor kann bei einer Vasodilatation die geeignete Massnahme sein. Liegt die Ursache jedoch in einem verminderten zirkulierenden Volumen oder einer eingeschränkten Herzfunktion, wird das zugrunde liegende Problem dadurch möglicherweise nicht behoben.

    Daher ist es entscheidend, die Ursache vor der Behandlung zu identifizieren und zwischen den möglichen hämodynamischen Ursachen der Hypotonie zu unterscheiden.
    Eine direkte Messung des Herzzeitvolumens unterstützt eine ursachengerichtete Intervention, die den individuellen hämodynamischen Zustand der Patientin oder des Patienten berücksichtigt.



Cardiac Output Insights: Hämodynamische Zusammenhänge auf einen Blick

  • Cardiac Output Insights ist eine in den Carevance Multiparameter-Patientenmonitor integrierte Anwendung für die Herzzeitvolumenmessung und visuelle Entscheidungsunterstützung.
  • Die Lösung funktioniert mit einem standardmässigen invasiven Blutdrucktransducer und kann bei Bedarf direkt aktiviert werden. Sie quantifiziert auftretende Hypotonien, informiert proaktiv über relevante Veränderungen und unterstützt medizinische Fachpersonen dabei, mögliche Ursachen der hämodynamischen Instabilität schneller zu erkennen.
  • So entsteht aus einzelnen Blutdruckwerten ein umfassenderes Bild der kardiovaskulären Situation – als Grundlage für fundierte und ursachenorientierte Therapieentscheidungen.

Quellen

1) clinicalview.gehealthcare.com/webinar/cardiac-output-monitoring-guidelines-and-expert-recommendations-whats-new

2) The Relation Between Mean Arterial Pressure and... : Anesthesia & Analgesia Michard, F., Wong, A. & Kanoore Edul, V. Visualizing hemodynamics: innovative graphical displays and imaging techniques in anesthesia and critical care. Crit Care 29, 3 (2025). doi.org/10.1186/s13054-024-05239-w

People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.
People who healthcare.

Weitere Produkte