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Die Triade der Anästhesie

 

Perioperatives Monitoring von Analgesie, Bewusstsein und Muskelrelaxation

Das Konzept der adequaten Anästhesie, Adequacy of Anesthesia (AoA).

 

Das Konzept der angemessenen Anästhesie (AoA - Adequacy of Anesthesia) spiegelt unser Ziel, Ihnen klinische Messungen für alle Komponenten der allgemeinen Anästhesie anzubieten, wider.

Adequacy of Anaesthesia (AoA) ist ein Konzept, das aus mehreren Parametern zur Unterstützung des Klinikpersonals bei der Beurteilung der individuellen Reaktionen von Patienten auf die Verabreichung von inhalierten oder intravenösen Hypnotika, Opioiden und NMBA bei der Vollnarkose besteht.

Schmerzmonitoring - Surgical Pleth Index SPI

Bei dem Surgical Pleth Index (SPI) * handelt es sich um einen Parameter, der auf hämodynamische Reaktionen aufgrund chirurgischer Stimulation und analgetischer Medikation reagiert. 
Veröffentlichungen legen nahe, dass eine SPI-geführte Anästhesie zu einem niedrigeren Remifentanil-Verbrauch, einer stabileren Hämodynamik und einer geringeren Inzidenz von unerwünschten Ereignissen führen kann.

SPI ist ein Algorithmus, der zwei Komponenten des plethysmografischen Signals (GE Ohmeda Technologie) nutzt (verfügbar in Carescape Patientenmonitoren).

SPI kann über die GE SpO2 Fingersensoren gemessen werden.

AoA - Adequacy of Anaesthesia  oder das Konzept der adäquaten Anästhesie. Zielanzeige mit Entropie-Status und SPI Status.

Hypnose Überwachung - Entropy

Die Entropiemessung dient als Hilfe bei der Überwachung der Auswirkungen bestimmter Narkosemittel auf erwachsene Patienten und Kinder > 2 Jahre. Sie unterstützt die individuelle Verabreichung von Anästhetika nach dem Bedarf des Patienten und wird mit einem reduzierten Anästhetikaverbrauch und einem schnelleren Erwachen aus der Narkose in Verbindung gebracht. Entropie-Überwachung basiert auf der Datenerfassung und –verarbeitung von Roh-EEG-Signalen (State Entropy = SE) und frontalen Elektromyographie-Signalen (Response Entropy = RE).

Das Gerät, das diese Messungen ermöglicht, ist das E-Entropie-Modul für das GE Carescape Monitoringsystem.

Veröffentlichungen zeigen, dass NMT-Messungen den Kliniker bei der optimalen Dosierung während einer Anästhesie unterstützen, die Erholung optimieren sowie Beatmungskomplikationen vermeiden. 

Eine adäquate Erholung von einer neuromuskulären Blockade, die durch einen TOF von über 90% angezeigt wird, kann nur mit einer quantitativen Messung zuverlässig bestimmt werden. Ein per EMG ermitteltes TOF-Verhältnis ist ein alternativer Goldstandard nach der Mechanomyographie (MMG) zur Erkennung einer neuromuskulären Blockade in der klinischen Anwendung, die durch den per Akzeleromyographie (AMG) ermittelten TOF2 nicht ersetzt werden kann.

Veröffentlichte Literatur lässt vermuten, dass die quantitative NMT-Messung die einzige empfohlene Methode zur Diagnose einer residualen Blockade ist. Tatsächlich können NMT-Messungen dem Klinikpersonal dabei helfen, die Dosierungen während der Anästhesie zu optimieren1 und die Erholung und Vermeidung von Atemwegskomplikationen in der postoperativen Pflege zu verbessern.