enFlow® IV Infusionswärmer

 
 

Die aktive Erwärmung der Infusionsflüssigkeiten in jeder Phase der Anästhesie. Mit nur einem Schalter (ohne Kalibrationen, ohne weitere Einstellungen) wird die Infusionsflüssigkeit auf 40°C erwärmt. Eine Wärmekartusche wird patientennah platziert. Die Regeleinheit wird am Infusionsständer oder am OP-Tisch montiert.

Einfachheit, Mobilität und Leistung

Frierende und zitternde Patienten fühlen sich nicht nur unwohl. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde man sich der Gefahren und Kosten von Hypothermie (die als Kernkörpertemperatur von unter 36 °C definiert ist) immer deutlicher bewusst.

Höheres Potenzial für postoperative Infektionen

„Auch eine geringe Hypothermie verschlechtert die Resistenz gegen Wundinfektionen nach Operationen, indem das Immunsystem direkt geschwächt (insbesondere die oxidative Abwehr durch Neutrophile) und der kutane Blutfluss verringert wird, was die Sauerstoffversorgung des Gewebes herabsetzt.“

Erhöhter Bedarf an Bluttransfusionen

„Patienten, bei denen die Normothermie während der Operation aufrechterhalten wurde, benötigten 86 % weniger Erythrozyten-Einheiten, 79 % weniger Plasma-Einheiten und 78 % weniger Thrombozyten-Einheiten, als Patienten in der hypothermischen Vergleichsgruppe.“

Längere Verweildauer

„Hypothermie-Patienten benötigten ca. 40 min länger (94 ± 65 gegenüber 53 ± 36 min) bis zum Erreichen der Verlegungsfähigkeit, auch wenn die Rückkehr zur Normothermie kein Kriterium war (P < 0,001). Die Erholungsdauer in den beiden Gruppen differierte um ca. 90 min, wenn zusätzlich eine Kernkörpertemperatur von über 36 °C erforderlich war (P < 0,001).“

Auf Youtube haben wir ein Einführungsvideo platziert. Klicken Sie auf das obige Bild.

  • Keine sperrigen Kassetten oder Schlauchmanschetten
  • Keine aufwändigen Einstellungen
  • Keine Kalibrierung erforderlich
  • Einfache Einrichtung und Bedienung in drei Schritten:
  • Patrone an das IV-System anschließen,
  • IV-Leitung vorfüllen,
  • Patrone in den Wärmer einsetzen und Abdeckungen schliessen. Das System erwärmt Flüssigkeiten schnell und automatisch auf eine Zieltemperatur von 40 °C.

Höhere Spitalkosten durch Hypothermie

„Meta-analytische Ergebnisse gestatteten uns die Schlussfolgerung, dass eine Hypothermie von durchschnittlich nur 1,5 °C unter der normalen Körpertemperatur zu kumulativen nachteiligen Effekten führte, die sich bei verschiedensten chirurgischen Eingriffen durchschnittlich in zusätzlichen Spitalkosten pro Patient niederschlugen.“