Paramagnetischer Sauerstoff-Sensor 

Mit einer innovativen Messtechnik können GE-Datex Patientenmonitore die inspiratorischen und exspiratorischen O2-Werte des Patienten messen.

Das Verfahren ist zudem auch besonders geeignet für die indirekte Kalorimetrie, die Messung des O2-Verbrauchs und CO2-Ausstosses. Daraus lässt sich der respiratorische Quotient und der Energieumsatz ableiten.

Dahinter stecken zwei Datex "Geheimnisse". Die in der Patientenüberwachung einzigartige paramagnetische Messung in Kombination mit einer Luftverdünnungsmethode zur Flowmessung.

Robust und tausendfach bewährt ist dieser schnelle Sensor unübertroffen in der kontinuierlichen, sehr genauen O2-Messung. Wegen seiner hohen Linearität benötigt er nur ein Kalibrationsgas.

Das Funktionsprinzip beruht  auf den - im Vergleich mit anderen Gasen - ausgeprägten paramagnetischen Eigenschaften der O2-Moleküle. Das Probengas des Atemstroms wird zusammen mit dem Referenzgas einem starken elektromagnetischen Feld ausgesetzt. Während dieses in schnellem Wechsel ein- und ausgeschaltet wird, entsteht in den beiden Zuleitungen ein im gleichen Rhythmus wechselnder Druckunterschied (Reaktion der O2-Moleküle auf die Magnetkräfte). Ein hochempfindlicher Druckwandler registriert diesen Impuls, Anschliessend wird er verstärkt, bis er den unterschiedlichen O2-Partialdruck der beiden Gase proportional als elektrisches Signal darstellt, Die zusätzlichen Auswirkungen des inspiratorischen Drucks werden dabei durch ein eigens dafür entwickelten pneumatischen Filter aufgehoben.

Vorteile des GE Datex Verfahrens

  • Schnelle Ansprechzeit ( ca. 150 ms)
  • Atemzug für Atemzug Analyse
  • Nur ein Kalibriergas
  • Keine Wartung, kein Verschleiss, keine bewegliche Teile
  • Ermöglicht indirekte Kalorimetrie
  • Siehe auch unter Gasanalyse Module der E-Serie